Prävention und Schutzkonzepte
Das Schutzkonzept
Erklären können, was ein Schutzkonzept ausmacht, aus welchen Bestandteilen es besteht und warum es ein Prozess und kein Dokument ist.
Die Risikoanalyse
Zweck und Vorgehen einer Risikoanalyse erklären, sie am eigenen Betrieb durchführen können und wissen, was sie nicht leisten soll.
Eignung von Mitarbeitenden: Selbstverpflichtung und Führungszeugnis
Die Instrumente der Eignungsprüfung benennen, ihre Reichweite und Grenzen einschätzen und das Verfahren in der eigenen Sportorganisation anwenden können.
Verhaltensregeln im Trainingsalltag anwenden
Die Verhaltensregeln auf die typischen Situationen des eigenen Trainingsbetriebs anwenden und mit notwendigen Ausnahmen regelkonform umgehen.
Digitale Kommunikation und Bildaufnahmen
Die Regeln für Messenger, Gruppen und Bildaufnahmen anwenden, Einwilligungen richtig einholen und die Rechte der Abgebildeten wahren.
Partizipation von Athlet*innen
Erklären können, warum Beteiligung eine Schutzmaßnahme ist, geeignete Formate auswählen und Scheinbeteiligung vermeiden.
Einbindung der Eltern
Eltern als Teil des Schutzkonzepts einbinden, ihnen die notwendigen Informationen geben und mit typischen Konflikten umgehen.
Qualifizierung als Präventionsbaustein
Die Qualifizierungsanforderungen aus Stufenmodell und Zukunftsplan einordnen, ihre Verzahnung mit der Lizenzausbildung erklären und den Unterschied zwischen verbindlicher Förderbedingung und Zielvorgabe bestimmen können.
Besonderheiten im Leistungs- und Nachwuchsleistungssport
Die spezifischen Risikolagen im Leistungssport erkennen und Schutzmaßnahmen benennen, die dort tatsächlich wirken.
Kommunikation des Schutzkonzepts
Die Kommunikationspflicht der Verhaltensregeln von der guten Praxis unterscheiden, ein Schutzkonzept nach innen und außen sichtbar machen und Beschwerdefreundlichkeit als Kulturmerkmal einordnen können.
Essstörungen, Gewichtsdruck und Körpernormen
Gewichtsdruck und Körpernormen als Anwendungsfall der bestehenden Gewaltformen des Codes einordnen, die einschlägigen Verhaltensregeln benennen und die Grenze zwischen sportlicher Verantwortung und medizinischer Zuständigkeit bestimmen können.
Beschwerdewege und Ansprechpersonen
Anforderungen an wirksame Beschwerdewege benennen, die Rolle der Ansprechperson bestimmen und typische Konstruktionsfehler vermeiden.
Prävention im Erwachsenensport
Begründen können, dass der Safe Sport Code alle Sporttreibenden schützt, die Differenzierung zwischen allgemeinem Schutz und gesteigertem Schutz besonders schutzbedürftiger Personen nachvollziehen und die spezifischen Risikolagen erwachsener Athlet*innen benennen.